24 Nov

Abfertigungsauslagerungsversicherung

2014-08-15 12.47.19

Abfertigungsauslagerungsversicherung

Seit 2001 gibt es die Möglichkeit, bestehende Abfertigungsverpflichtungen an eine Versicherung auszulagern. Dabei schließt das Unternehmen eine „Direktversicherung“ ab, bei der der Unternehmer die Prämien zahlt und der Arbeitnehmer direkt von der Versicherung seine Abfertigung erhält.

Der Vorteil dieser Variante liegt – im Gegensatz zu anderen Vorsorgemöglichkeiten – darin, dass die Wertzuwächse der Versicherung nicht gewinnerhöhend aktiviert werden müssen. Somit entfällt die Steuer auf die Erträge und zusätzlich fällt auch keine Versicherungssteuer bei der Prämienzahlung an.

Liquidität ist allerdings erforderlich: die erste Startprämie ist in der Höhe der steuerlichen Rückstellung erforderlich. Die laufenden Prämienzahlungen sichern die Abfertigungszahlung an den Mitarbeiter zum Pensionsantritt.

Sollte zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Abfertigungszahlung das angesparte Kapital nicht ausreichen, so besteht von Seiten des Unternehmens eine Nachschusspflicht in der Höhe des nicht gedeckten Anspruchs. Wurde zuviel angespart oder scheidet der Mitarbeiter ohne Ansprüche aus (z.B. bei Selbstkündigung), so erhält das Unternehmen das angesparte Kapital ausbezahlt.

Die Vorteile für den Unternehmer ergeben sich vor allem aus einem gleichmäßigen, planbaren Vorsorgebetrag und einem daraus resultierenden ausfinanzierten Abfertigungsanspruch. Zusätzlich wird die Bilanzoptik deutlich verbessert (Reduktion der Rückstellungen). Die Entscheidung, für wen eine Abfertigungsauslagerungsversicherung abgeschlossen wird, obliegt dem Unternehmen. Die Liquiditätsbelastung fällt im Vergleich mit anderen Abfertigungsvorsorgemodellen geringer aus.

Berechnung Abfertigungsauslagerung anfordern…