20 Nov

Erwerbsunfähigkeitspension GSVG

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Erwerbsunfähigkeitspension GSVG

Erwerbsunfähigkeit vor Vollendung des 50. Lebensjahres (KEIN Berufsschutz): Als erwerbsunfähig gilt der Versicherte, der infolge körperlicher oder geistiger Krankheit außer Stande ist, einer regelmäßigen selbständigen oder unselbständigen Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Wenn der Versicherte das 50. Lebensjahr vollendet hat, gilt er auch dann als erwerbsunfähig, wenn seine persönliche Arbeitsleistung zur Aufrechterhaltung des Betriebes notwendig war und er infolge körperlicher oder geistiger Krankheit außer Stande ist, einer ähnlichen selbständigen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die Tätigkeit muss zuletzt durch mindestens 60 Kalendermonate ausgeübt worden sein und es müssen innerhalb der letzten 15 Jahre mindestens 90 Pflichtversicherungsmonate in einem qualifizierten Beruf vorliegen  (EINGESCHRÄNKTER Berufsschutz).

Mit der Vollendung des 58. Lebensjahres (ab 2015 59. Lebensjahr, ab 2017 60. Lebensjahr) gilt jemand als erwerbsunfähig, wenn er außer Stande ist, eine selbständige Erwerbstätigkeit auszuüben, die er in den letzten 180 Kalendermonaten mindestens 120 Monate ausgeübt hat – dafür werden auch bis zu fünf Jahre einer gleichartigen unselbständigen Tätigkeit berücksichtigt. Dabei sind sachliche und persönliche Änderungsmöglichkeiten zu berücksichtigen (Tätigkeitsschutz).

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