12 Feb

Zukunftssicherung

Zukunftssicherung

Zukunftssicherung nach § 3 (1) 15a EStG

Nach wie vor wird von einer win-win-Situation, die sich gleichermaßen für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer lohnt, viel zu selten Gebrauch gemacht, nämlich von der Zukunftssicherung gemäß § 3 (1) 15a EStG.

Vorteile für den Arbeitnehmer
  • Ansparen brutto für netto durch Lohnsteuer- und Sozialversicherungsbefreiung, d.h., 18,07 % Ersparnis an Sozialversicherung und/oder zumindest 36,5 % Ersparnis an Lohnsteuer
  • KESt-freie Veranlagung
  • Insolvenzschutz, sofortige Unverfallbarkeit, unwiderrufliches Bezugsrecht für Arbeitnehmer bzw. Hinterbliebene
  • flexible Eigenbeiträge in jeder Höhe möglich (Sonderausgaben)
  • nach Ablauf der Versicherungszeit: steuerfreie Auszahlung des Kapitals oder Versteuerung nach Erreichen des kapitalisierten Wertes einer Rente
Vorteile für den Arbeitgeber
  • keine Lohnnebenkosten, als freiwillige Sozialleistungen sind die Beiträge auch von der Sozialversicherung befreit – Ersparnis von bis zu 31,31 % (SV, DB, DZ, KommSt, MVK) möglich
  • die Beiträge des Arbeitgebers bis 300 € jährlich sind voll als Betriebsausgabe abzugsfähig
  • keine Aktivierung der Zukunftssicherungsverträge
  • der Arbeitgeber verhilft seinen Mitarbeitern zu einer geförderten Altersvorsorge

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24 Nov

Abfertigungsauslagerungsversicherung

2014-08-15 12.47.19

Abfertigungsauslagerungsversicherung

Seit 2001 gibt es die Möglichkeit, bestehende Abfertigungsverpflichtungen an eine Versicherung auszulagern. Dabei schließt das Unternehmen eine „Direktversicherung“ ab, bei der der Unternehmer die Prämien zahlt und der Arbeitnehmer direkt von der Versicherung seine Abfertigung erhält.

Der Vorteil dieser Variante liegt – im Gegensatz zu anderen Vorsorgemöglichkeiten – darin, dass die Wertzuwächse der Versicherung nicht gewinnerhöhend aktiviert werden müssen. Somit entfällt die Steuer auf die Erträge und zusätzlich fällt auch keine Versicherungssteuer bei der Prämienzahlung an.

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11 Nov

Insolvenz Entgelt Fonds

2014-08-09 12.11.13

Insolvenz Entgelt Fonds

Die Gerichte – zuletzt auch der Oberste Gerichtshof in seinem Entscheid OGH 24.03.2014, 8 Ob S 3/14wv – weisen laufend darauf hin:  Vorstände und beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer haben im Falle der Insolvenz eines Unternehmens keine Ansprüche aus dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz (IESG)!

Ein Vorstand besitzt in seiner Funktion Unternehmereigenschaft und ist deshalb kein „freier Dienstnehmer“ im Sinne des IESG. Er ist auch weder an Weisungen des Aufsichtsrats noch einer Hauptversammlung gebunden. Mehr lesen